Lean Leadership Planspiel RACEPLAN

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Organisationen täglich die Qualität ihrer Leistung kontinuierlich steigern. Mit dem „klassischen" Top-Down-Ansatz ist dies kaum mehr möglich.
Daher müssen Mitarbeitende befähigt werden, selbst zu erkennen, was es tun gilt, um täglich aufs Neue Qualität zu produzieren. Und was beispielsweise ist mit den Führungskräften auf dem Shopfloor?
Diese müssen zu Persönlichkeiten heranreifen – Führungspersönlichkeiten – und entwickelt werden,
um Lern- und Entwicklungsprozesse bei „ihren" Mitarbeitern täglich zu fördern.

Denn das Führen von Mitarbeitenden im Lean Management ist eine der größten Herausforderungen einer Führungskraft, die diese in ihrem Unternehmensalltag zu bewältigen hat.

Fehlentscheidungen, unachtsame Äußerungen, falsches Controlling, schlechte oder fehlende Kommunikation – die Reihe wäre fortsetzbar – führen zu Demotivation, mangelnder Qualität, ineffizienten Abläufen und damit zu hohen Verlusten.

Der Erfolg von Lean „Projekten" ist eng mit der Effektivität der Führungskraft verbunden. Effektivität in diesem Kontext bedeutet, dass die Führungskraft die Ergebnisse erzielt, die sie aufgrund ihrer Position erbringen muss. Effektivität bedeutet Ergebnis, nicht Tätigkeit, bedeutet Zielerreichung nicht Ausführung.

Effektivität wird dann erreicht, wenn einerseits das Führungsverhalten der Führungskraft den Situationsanforderungen an diese entspricht, und andererseits die Ergebnisse (Ziele), die zu erreichen sind, genau definiert sind.

Persönliche Effektivität

Die persönliche Effektivität beschreibt das Ausmaß, in dem eine Führungskraft ihre eigenen persönlichen Ziele erreicht. Häufig konzentrieren sich Führungskräfte (unbewusst) nicht auf die Ergebnisse (Ziele) der Organisation, in welcher sie tätig sind, sondern auf die „Durchsetzung" persönlicher Anliegen.


Anscheinende Effektivität

Manchmal erscheinen Führungskräfte effektiv, sind es jedoch nicht! Jeder Führungsstil ist dahin- gehend zu bewerten, ob dieser den Anforderungen (Ziele) der Organisation entspricht. Und ob er der Situation und/oder der Position angemessen ist oder nicht.
Anscheinende Effektivität und (tatsächliche) Effektivität können, müssen aber nicht übereinstimmen.

Wenn bei der Führungskraft die Effektivität gesteigert werden soll, stellt sich die Frage des richtigen Führungsverhaltens. In der Vergangenheit wurde eine Reihe von Führungsstilen propagiert, durch die Führungsverhalten erklärbar und bewusst nachvollziehbar sein sollte, wie beispielsweise der kooperative und der autoritäre Führungsstil. Doch „richtiges Führen" kann niemals das ausschließliche Praktizieren des einen oder anderen Führungsstils bedeuten, sondern muss je nach Anforderung durch Mitarbeiter, Vorgesetzte, Arbeitskollegen, Kunden, aber auch durch das konkret vorliegende Problem situativ erfolgen.

Mehr zum Ablauf des Lean Leadership Planspiel RACEPLAN finden Sie hier.