5. Symposium  CHANGE TO KAIZEN

Denn Organisationen werden nie besser sein als ihre Mitarbeiter

Für das am 26. + 27. Oktober 2016 im TECHNOSEUM - das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim - stattfindende 5. Symposium Change to Kaizen haben wir für Sie wieder verschiedenste Themenbeiträge im Kontext zu Lean, Kaizen, KVP & Co. zusammengestellt.

Denn der viel zitierte Industriestandort Deutschland ist mindestens um zwei weitere, sehr an den Extremen diskutierte Begriffe reicher, da in den vergangenen Jahren sich Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 zu Lean Management, Kaizen und/oder KVP gesellt haben.

In diesem Kontext freuen wir uns ganz besonders über die Zusagen von dem Wirtschaftspublizist und Blogger Gunnar Sohn, von Jan Westerbarkey, bekennender Digitalisierungs-Fan und Geschäftsführer des Haustechnik-Herstellers Westaflex sowie des Geschäftsführers Technik, Johann Soder, von SEW Eurodrive, in deren Fabriken Industrie 4.0 bereits Form annimmt, über die Teilnahme des Industrie 4.0 - Kritikers Prof. Dr.-Ing. Andreas Syska sowie von Dr. Andreas Zeuch, welcher als "Unternehmens-demokrat" Organisationen auf dem Weg zu mehr Mitbestimmung begleitet, sodass die Arbeit der Zukunft menschlicher wird.

Doch während die einen – allen voran die entsprechenden Interessensverbände und in Teilen auch die Bundesregierung  - den Niedergang des Industriestandortes Deutschland prognostizieren, sollten Unternehmen nicht rechtzeitig auf Industrie 4.0 „umschalten", sagen die anderen, dass es geradezu abstrus ist, was derzeit in diesem Kontext diskutiert wird. Jene sind der Ansicht, dass Industrie 4.0 zu extremen Arbeitsplatzverlusten führen wird, der Industriespionage Türen und Toren öffnet und in jedem Falle zum Verlust von selbstbestimmter Arbeit führt.

Man kann sicherlich davon ausgehen, dass Arbeit und damit unser Arbeitsalltag sich grundlegend verändern wird. Denn die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und die Gegenwart trägt bereits schon heute die Unausweichlichkeit in sich selbst.

Doch wie werden wir in einer Welt der Arbeit 4.0 arbeiten? Werden wir mehrheitlich zu „Sklaven" von computergesteuertem Equipment, werden uns statt Führungskräfte künftig Werkstücke „sagen", was wir tun sollen?
Und wie überhaupt soll das gehen, wenn – zumindest gefühlt – 70% der Organisationen scheinbar noch immer auf der Basis von tayloristischen Prinzipien organisiert und deren Manager in hierarchischen Denkmustern gefangen sind?

Unabhängig von der „tatsächlichen" Zukunft der industriellen Gesellschaft scheinen dennoch die Experten sich zumindest darüber einig zu sein, dass alle Prozesse entlang der Wertschöpfungskette stetig verbessert werden müssen. Und somit eine Industrie 4.0 ohne Lean, Kaizen, KVP & Co. nicht vorstellbar ist.
Einigkeit scheint auch darin zu bestehen, dass Lean, Kaizen und/oder KVP noch immer allzu oft  als Werkzeugkasten verstanden wird, aus dem man sich nach Bedarf bedient, um Prozesse punktuell zu optimieren. Jedoch kann Nachhaltigkeit in der Wertschöpfung nur unter Einbeziehung aller Prozesse, Menschen und der gesamten Organisation erreicht werden.

Auch in diesem Jahr haben wir daher erneut für Sie Expertinnen und Experten zu unserem
V. Symposium Change to Kaizen eingeladen, um mit Ihnen über all diese Themen, Gedanken und Zukunftsbilder zu diskutieren, ohne dabei jedoch die Gegenwart  und den „IST-Zustand" aus den Augen zu verlieren.
So sind wir bereits jetzt schon gespannt auf diverse Beiträge aus der Praxis wie beispielsweise der HeidelbergCement AG, der Sabag AG, der Westaflex und der SEW-EURODRIVE, um nur ein paar Beispiele an dieser Stelle zu nennen.

Und wir können uns bereits heute gemeinsam mit Ihnen auf Prof. Dr. Jutta Rump, Jan Bieler, Dr. Mario Buchinger, Dr. Winfried Felser, Ulrich Hinsen, Holger Illing mit Bruno Moser, Johann Soder, Gunnar Sohn, Prof. Dr.-Ing. Andreas Syska, Gero F. Weber, uɐɾ ʎәʞɹɐqɹәʇsәʍ und Dr. Andreas Zeuch freuen.

Sehen wir uns auf dem V. Symposium CHANGE TO KAIZEN – Denn Organisationen werden nie besser sein als ihre Mitarbeiter am 26. + 27. Oktober 2016?
Uns würde dies jedenfalls freuen!

 

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