Das war unser 5. Symposium CHANGE TO KAIZEN

Denn Organisationen werden nie besser sein als ihre Mitarbeiter

Am 26. + 27. Oktober 2016 fand das 5. Symposium „Change to Kaizen “ im TECHNOSEUM in Mannheim statt.

Unter dem Motto „… aus der Vergangenheit in die Zukunft mit Blick in die Gegenwart“ haben 15 Referentinnen und Referenten ihre Sicht der Dinge zu Lean, Kaizen, KVP & Co. sowie zu dem derzeit in aller Munde und viel strapazierten Attribut „4.0“ aufgezeigt und dargestellt.

Der erste Tag war der Zukunft gewidmet. Gunnar Sohn und Guido Bosbach eröffneten mit Ihrem Beitrag „Warum das Industrie 4.0-Wortgeklingel in die Irre führt“ und forderten zugleich die Teilnehmenden zum Mitwirken auf.

guido-bosbach-gunnar-sohn_ctk2016

 „Unternehmensdemokratie. Zukunft der Arbeit oder Witz der Woche  lautete der Titel von
Dr. Andreas Zeuch im folgenden Beitrag. Seinen Vortrag begann Zeuch mit einer kleinen Geschichte von einem Freund, welcher Chirurg in einem Krankenhaus war.

Ein ganz besonderes Highlight des ersten Tages und sicherlich auch des gesamten Symposiums war der nachfolgende Slot unter dem Titel „Warum Industrie 4.0 und Lean zwingend zusammengehören und beides gemeinsam sich zwangsläufig zu einer neuen Art des Arbeitens, zur Arbeit 4.0 entwickeln wird“.

Die Protagonisten hier waren Prof. Dr. Andreas Syska, Johann Soder, Geschäftsführer Technik der SEW Eurodrive GmbH & Co. KG sowie Jan Westerbarkey, Geschäftsführer der Westa-Holding GmbH & Co KG und Dr. Winfried Felser, Geschäftsführer der NetSkill Solutions GmbH. Letzterer schrieb im Nachgang von einem historischen Treffen, einem Treffen von Syska und Soder und ergänzte: „Wenn es […] am Ende eine Gesamtperspektive Syska-Soder für den Menschen in einer digitalisierten Ökonomie gäbe, wäre das ein großer Gewinn für alle! Wir brauchen dieses Bild der Rolle des Menschen in der zukünftigen digitalisierten Welt.

prof-syska-johann-soder_ctk2016

Nach dem mehr als eineinhalbstündigen Slot wurde zum Abendessen in die Arbeiterkneipe im Landesmuseum für Arbeit und Technik eingeladen.

Unmittelbar im Anschluss daran war Prof. Dr. Jutta Rump, eine der TOP-40-Köpfe des Personalwesens, mit ihrem Beitrag „Digitalisierung und die Konsequenzen jenseits der Technik“  zu erleben.

Eröffnet wurde der zweite Tag – also der Blick in die Gegenwart – von Dr. Mario Buchinger, welcher in seinem Beitrag „Gefangen in der Methodenfalle“ sehr deutlich machte, dass das Denken und Handeln von gestern und heute mit  den Herausforderungen von Morgen in weiten Teilen nicht kompatibel ist.

Vor der Mittagspause waren noch Holger Illing und Bruno Moser von der SABAG AG zum Thema Shopfloor Management  sowie Jan Bieler von der HeidelbergCement Shared Service Center GmbH zum Thema Lean Administration und Franz-Peter Staudt von der R & S The Competence House GmbH zu erleben.

Nach der Mittagspause ging es um eine „MutProbe bzw. um einen Entscheidungskonflikt“.
Ulrich Hinsen, Berater, Trainer, Coach und Journalist sowie Macher von ManagementRadio hatte die Teilnehmenden gemeinsam mit Andreas Alberstadt, Geschäftsführer der W.F Kaiser und Co. GmbH, aufgefordert, in einem realen Fall im Kontext zum Thema „Führung“ mitzuentscheiden.

Zum Abschluss luden die Veranstalter nochmals alle Teilnehmende zu einer Schlussrunde ein, um sich über die gewonnenen Erkenntnisse und die jeweiligen Impulse  auszutauschen.

In der unten eingefügten Slideshow finden Sie sämtliche Vortragsfolien der Referentinnen und Referenten und bereits jetzt stehen Ihnen – sofern wir die Erlaubnis hierfür erhalten haben – auf unserem YouTubeKanal unter www.youtube.com/changetokaizen die Videomitschnitte der einzelnen Beiträge zur Verfügung.